Empfehlungen der Academy of Breastfeeding Medicine für Ärzte bezüglich des Stillens insbesondere hinsichtlich der Schweinegrippe

übersetzt von Denise Jäger

Muttermilch enthält neben Antikörpern auch antivirale und immunstärkende Komponenten.

Empfehlungen der Academy of Breastfeeding Medicine für Ärzte bezüglich des Stillens insbesondere hinsichtlich der Schweinegrippe

Kontaktinformationen: Karla Shepard Rubinger, Executive Director, Academy of Breastfeeding Medicine, (914) 740-2100, ext. 2153, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

New Rochelle, NY, 12. Mai 2009 Wie in den Empfehlungen der Academy of Breastfeeding Medicine (ABM) dargestellt, kann Stillen bei Säuglingen und Kleinkindern die Schwere des Verlaufs infektiöser Atemwegserkrankungen mildern und minimiert insbesondere das Infektionsrisiko und die Auswirkungen einer Infektion während einer Grippewelle, wie der des derzeitigen H1N1-Virus (auch bekannt als Schweinegrippe). Die vollständigen Empfehlungen stehen im Internet unter www.bfmed.org.

In ihren neuen Richtlinien fordert die ABM Ärzte dazu auf, das Weiterstillen auch Müttern mit Verdacht auf eine Infektion mit H1N1 zu empfehlen, da es wahrscheinlich ist, dass das Kind dem Erreger bereits ausgesetzt war, bevor die Symptome der Mutter erstmals aufgetreten sind. Das Stillen kann dabei helfen, die Schwere der Erkrankung bei Kindern, die sich angesteckt haben, zu mildern.

Die Mütter sollen auch dann zum Weiterstillen ermutigt werden, wenn sie zur Bekämpfung der Grippeinfektion oder präventiv mit einem der beiden antiviralen Medikamente (Oseltamivir oder Zanamivir) behandelt werden. Auch soll das Stillen beibehalten werden, wenn das Kind erkrankt und Verdacht auf eine H1N1-Infektion besteht. Außerdem wäre es bei einer Grippewelle sinnvoll, die Muttermilchgabe bei Kindern, bei denen Muttermilch nur ein Teil der kindlichen Ernährung darstellt, zu erhöhen und ergänzend zum Stillen von Hand gewonnene oder abgepumpte Muttermilch zu geben.

Die Einhaltung besonderer Hygienevorschriften, u. a. regelmäßiges Händewaschen bei Umgang mit dem Baby, kann das Risiko der Infektion (Tröpfcheninfektion) mindern. Die Einschränkung engen Kontakts zu Nicht-Betreuungspersonen, die Benutzung von Atemmasken durch Betreuungspersonen die hustenähnliche oder andere Atemwegsbeschwerden zeigen, und das Meiden von Menschenansammlungen sind weiterhin empfohlene Sicherheitsmaßnahmen, die das Risiko der Ansteckung von Kindern vermindern. Dr. Caroline J. Chantry (Vorsitzende der ABM) meint dazu: „Es ist an der Zeit, dass die Ärzte daran erinnert werden, dass Muttermilch neben speziellen Antikörpern Riesenmengen von antiviralen und immunstärkenden Komponenten enthält, die den Säugling schützen, auch wenn die Mutter keine bestehende Immunität gegen eine bestimmte Krankheit hat.“

Die Academy of Breastfeeding Medicine ist eine weltweite Organisation von Ärzten, die sich der Förderung, dem Schutz und der Unterstützung des Stillens durch Schulung, Forschung und öffentliche Fürsprache verschrieben hat.

The Academy of Breastfeeding Medicine, 140 Huguenot St., New Rochelle, NY 10801-5215
(800) 990.4ABM  (914) 740.2115 Fax: (914) 740.2101
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